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KMUsense 4.0 - Produktivitätssteigerung durch verbesserte Nutzung von Produktionsdaten



Im Projekt KMUsense 4.0 wird ein Anwendungs- und Dienstleistungskonzept entwickelt
, das es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht, die Produktivität durch die Nutzung von Produktionsdaten, die zunehmend im Rahmen der Industrie 4.0 verfügbar sind, zu steigern. Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert und beziehen Partner aus Industrie und Wissenschaft ein.

Industrie 4.0 ist ein Sammelbegriff für die zunehmende digitale Vernetzung der Produktionslandschaft. Maschinen, Anlagen, Werkstücke und Personen informieren sich gegenseitig über ihren aktuellen Zustand und beeinflussen sich gegenseitig in einem dynamischen System. Daraus ergeben sich innovative Produkte und Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und ein menschenfreundliches Arbeitsumfeld – bei deutlich reduzierten Kosten.

Produktion im Kontext von Industrie 4.0: Potenziale und Herausforderungen für KMUs

Trotz des erwarteten hohen Nutzens sind die Herausforderungen bei der Digitalisierung der Produktion vielfältig. Gerade für Unternehmen stellt sich die Frage, wie die technologischen Innovationen für ihr individuelles Geschäft gewinnbringend eingesetzt werden können. Darüber hinaus bedeutet die Umsetzung dieser Ideen in der Regel einen weitreichenden Eingriff in die Wertschöpfungsprozesse und sozialen Strukturen eines Unternehmens.

Das Thema ist daher gerade für KMUs eine große Herausforderung. Im Vergleich zu großen Unternehmen ist die langfristige strategische Planung oft weniger ausgeprägt, hohe Kosten für Beratungsleistungen müssen abgewogen werden, Ressourcen werden zur Steuerung des operativen Geschäfts benötigt und können nicht für Projekte mit ungewissem oder in ferner Zukunft erwartetem Mehrwert beiseitegelegt werden.

Steigerung der Produktivität von KMU durch ehöhte Verfügbarkeit und Nutzung von Produktionsdaten

Ziel des Projektes ist es, KMU in die Lage zu versetzen, Produktivitätssteigerungen durch erhöhte Verfügbarkeit und Nutzung von Produktionsdaten zu realisieren und das Potenzial von Industrie 4.0-Technologien zu analysieren.

Dazu soll eine kostengünstige und umfassende Analyse des Ist-Zustandes der Produktionsumgebung in KMU ermöglicht werden. Insbesondere soll eine Lösung zur Erfassung einer zuverlässigen Basis von Produktionsdaten geschaffen werden. Es sollte möglich sein, Produktivitätspotenziale auszuschöpfen und die potenziellen Vorteile der neuen Industrie 4.0-Technologien zu verbessern. IT-Sicherheitsmaßnahmen sollen die mit dem Einsatz von Technologie verbundenen Risiken minimieren und Vorbehalten entgegenwirken. Darüber hinaus sollen die KMU in die Lage versetzt werden, die Produktion kontinuierlich und eigenständig zu optimieren.

Hybrides Leistungsbündel als Wegweiser bei der Nutzung von Industrie 4.0-Technologien

Gegenstand des Projektes ist die Konzeptionierung und exemplarische Umsetzung eines hybriden Leistungsbündels (HLB) zur Erfassung produktivitätsrelevanter Produktionsdaten und Ist-Analyse der Produktionsumgebung, darauf basierenden Handlungsempfehlungen zur Produktivitätssteigerung sowie zum Einsatz von Industrie 4.0 - Technologien und der Befähigung von KMU zu einer eigenständigen Nutzung der Technologien.

Industrielles und wissenschaftliches Forschungskonsortium

Die Conbility GmbH ist Teil des Konsortiums dieses dreijährigen Forschungsprojekts, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird. Das Konsortium besteht aus den Industriepartnern engidesk GmbH, AZL Aachen GmbH, synaix GmbH, Branscheid Industrie Automation GmbH, Hille Engineering GmbH, Ph-Mechanik GmbH & Co. KG und dem Aachener Zentrum für Integrative Leichtbau der RWTH Aachen als Forschungspartner. Die Conbility GmbH ist verantwortlich für die Entwicklung eines Anwendungs- und Dienstleistungskonzeptes im Hinblick auf Produktivitätssteigerung und Potenzialbewertung von Industrie 4.0 - Technologien für KMU.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Lukas Kalt (lukas.kalt@conbility.com) oder Katharina Bleck (katharina.bleck@conbility.com).

Download des Projektflyers.

 

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert

 

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